Wildeshausen trifft Europa
Vom 08.02.-16.02.2014 fand eine Exkursion der BBS Wildeshausen zur Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO) im Saarland statt. Beteiligt waren 19 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 der Fachoberschule Wirtschaft und des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft unter Begleitung der Lehrkräfte Frau Nolte und Herr Zahn.
Das Thema des Projekts lautete Nachhaltige Entwicklung in Europa: „Wir wählen eine nachhaltige Zukunft!“. Es informierte die Jugendlichen über die Bedeutung des interkulturellen Lernens für die europäische Integration, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Menschenrechte, Freiheit und Gleichheit, die Europawahl 2014 und weitere Partizipationsmöglichkeiten an Europa- und EU-Politik. Schwerpunkte der Woche waren die Themen Nachhaltigkeit, Interkulturelle Kommunikation und Europa.

Bild 4 Trilat. Sesminar 2014

Neben den deutschen Vertretern waren auch Gruppen aus Polen und der Ukraine beteiligt. Die ersten beiden Tage standen unter dem Aspekt des Kennenlernens. Die Schülerinnen und Schüler bauten zunächst Vorurteile ab und knüpften trotz einiger Sprachbarrieren bereits erste Freundschaften. In den folgenden Tagen intensivierte sich dieses durch die vielseitigen, gemeinsamen Projekt- und Gruppenarbeiten. Vorträge und Diskussionen fanden in einem großen Forum statt, das professionell ausgestattet war. So wurden beispielsweise die Redebeiträge simultan in die jeweiligen Landesprachen übersetzt. Alle Teilnehmer waren mit Kopfhörern ausgerüstet. Das gesamte Projekt wurde durch das EU-Programm Erasmus+ JUGEND IN AKTION finanziell unterstützt und gefördert.

Bild 1 Trilat. Sesminar 2014
Highlights der Woche waren u. a. eine Exkursion zum Europäischen Parlament in Straßburg, eine Führung durch das Heizkraftwerk „Römerbrücke“, die Besichtigung der Stadt Saarbrücken sowie der Besuch des Ökologischen Schullandheims Spohns. Schließlich gab es noch eine Abschlussdiskussion mit Christine Jung, der Landesvorsitzenden der Jungen Europäischen Föderalisten Saar e.V., über das Thema „wie trage ich meine Meinung nachhaltig nach außen und wie kann ich selbst Europapolitik mitbestimmen?“

 

Bild 2 Trilat. Sesminar 2014
Die Jugendlichen nahmen an einem Simulationsspiel zur Zukunft der Erde und der EU teil. Zudem erarbeiteten sie sich unter anderem Informationen zu den Themengebieten Nachhaltigkeit, gerechte Verteilung von Lebensmitteln in den Ländern, Fair Trade, Demokratie und Freiheit, Europarat und EU. Auch auf die aktuelle Lage in der Ukraine wurde eingegangen. Besonders „begreifbar“ wurde das Thema Nachhaltigkeit durch konkrete Beispiele wie den „ökologischen Fußabdruck“ oder „virtuelles Wasser“. Viele Schüler(-innen) waren
z. B. erstaunt, dass allein die Produktion eines einzelnen T-Shirts bis zu 2.000 Liter Wasser verbraucht. Der Vergleich der drei Länder warf Fragen auf, die dann in Kleingruppen diskutiert wurden.

Bild 3 Trilat. Sesminar 2014


Am Ende der Woche zogen alle Teilnehmer/-innen ein ausgesprochen positives Fazit. Sowohl die Themen, als auch die Begegnung mit anderen Kulturen waren für alle Mitwirkenden sehr beeindruckend.

Europäische Akademie Otzenhausen 09.-16.2.2013
Am 9. Februar 2013 begaben sich 12 Schüler der derzeitigen Jahrgänge 11 und 12 in Begleitung von Herr Zahn auf ein Seminar in Otzenhausen/ Saarland.
An der Europäischen Akademie Otzenhausen drehte sich die ganze Woche um das Thema Nachhaltigkeit und – indirekt – auch um Völkerverständigung. Das Seminar wurde außerdem nämlich noch von etwa 30 Schülern aus Polen und der Ukraine besucht. Deshalb drehte sich der erste Tag nach Bezug der Zimmer um Kommunikation. Hierbei wurden unter anderem Vorurteile ausgetauscht, die man gegenseitig voneinander hatte und die sich größtenteils aus der Welt schaffen ließen.

Trilaterales Seminar
Nach dem ersten Abendessen und dem Einkaufen im nahegelegenen Supermarkt, wurde begonnen, erste Freundschaften mit den Teilnehmern der anderen Länder zu schließen und den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.
Der zweite, sowie der dritte und vierte Tag begannen um neun Uhr morgens mit Vorträgen zu Themen, die mit dem Seminarthema „Nachhaltigkeit“ in Zusammenhang standen. Hierzu zählten beispielsweise „Die Entstehung eines Schuhs“ und Arbeitsphasen in denen die Teilnehmer in trinationalen Gruppen verschiedene Themenkomplexe wie den ökologischen Fußabdruck erarbeitet haben.
Nach dem Mittagessen und einer Mittagspause ging es mit Vorträgen und Arbeitsphasen weiter, die bis zum Abendessen andauerten. Die Abendgestaltung war den Teilnehmern selbst überlassen. Diese trafen sich zumeist in einem für sie freigestellten Raum, in dem sie gemeinsam Tischkicker oder -tennis und verschiedene Gesellschaftsspiele spielten und gleichzeitig versuchten, sprachliche Differenzen, teilweise mit recht interessantem Körpereinsatz, zu überbrücken.
Der fünfte Tag begann recht früh, denn um 6 Uhr mussten alle, mehr oder weniger fit, im Bus nach Straßburg sitzen. Eine Tour durch den Europarat und anschließend durch das Europaparlament bildeten hierbei die Highlights des Tages. Anschließend folgte eine Fotorallye „Quer durch Straßburg“, wobei jede der sechs trinationalen Gruppen bestimmte Fotos zu schießen hatte, wie beispielsweise „Macht ein Foto von einem eurer Guppenmitglieder, der ein straßburgisches Baby auf dem Arm hält“. Nachdem alle Gruppen so viele Fotos geschossen waren, wie ihnen möglich war, blieb den Teilnehmern bis zum gemeinsamen Abendessen in einem typischen Straßburger Restaurant noch genügend Zeit, um die wunderschöne, alte Stadt trotz Eiseskälte zu erkunden. Zurück an der Akademie waren fast alle so kaputt vom Tag, dass vergleichsweise schnell Ruhe einkehrte.
Trilaterales Seminar
Die restlichen zwei Seminartage standen den Teilnehmern, die in zwei Gruppen geteilt wurden, zur Verfügung, um einen Trickfilm zum Thema „Die Reise der Jeans“ bzw. „Fair Trade Kaffee“ zu erstellen. Trotz anfänglicher Zweifel, hatten letztendlich die Meisten großen Spaß an dem Projekt, dessen Resultate sich wirklich sehen ließen. Die Teilnehmer mussten sowohl Drehbücher selbst schreiben, als auch die Figuren und Hintergründe für Trickfilme selbst anfertigen. Die Zeit wurde zwar ziemlich knapp, da in letzter Minute noch die selbst gesprochenen Tonaufnahmen den Bildern zugefügt werden mussten, doch der Enthusiasmus und die Spannung auf das Ergebnis blieb bestehen.
Am letzten Abend wurden noch die Filme geguckt, die einzelnen Länder präsentierten ihre eigene Kultur und die Gewinner der Fotorallye ausgewertet, bevor alle noch einen letzten, mit wehmütigen Gefühlen und interessanten Vorkommnissen verbundenen Abend miteinander verbrachten.
Am Samstag morgen ging es nach einem letzten Frühstück dann mit dem Bus zurück zum Bahnhof von Türkismühle und von da aus mit dem Zug Richtung Heimat.
Während der Woche haben die Schüler nicht nur viel gelernt, sondern auch viel für die Zukunft mitgenommen und neue Freundschaften geschlossen.

Tessa Johannes, BGW11A


Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Wer ist online

Aktuell sind 59 Gäste und keine Mitglieder online

Schulferien-Termine

Schulausfälle

Abiturtermine 2018

neu

Broschüre Duale Ausbildung

 

FFN-Lehrstellenbörse

 

Wir sind anerkannt und zertifiziert

 

 
Cisco


Essen im Cafe Johanneum:
Speiseplan

 

CSS ist valide!