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Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg


Im Airbus 350 fliegen bald Ideen aus Wildeshauser Technikschule mit

Verabschiedungsfeier der „Staatlich geprüften Techniker - Mechatronik“ mit herausragendem Absolventen: Nils Swijghuizen von Premium Aerotec,  Varel stellte seine Konzeptstudie vor

„Staatlich geprüfter Techniker“ in der Fachrichtung Mechatronik dürfen sich jetzt zehn Absolventen der Fachschule Mechatronik an den Berufsbildenden Schulen in Wildeshausen nennen: Göran Abel, Philip Ahrens, Alexander Asenheimer, Sebastian Klinker, Andre Mönnich, Daniel Scheper, Kerstin Schulte, Hauke Sorger, Nils Swijghuizen und André Sebastian Thode.

Bei der Verabschiedungsfeier am 05.12.2016 erhielten sie ihre Urkunden. Zu den Gratulanten gehörten auch Landrat Carsten Harings und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wildeshausen Wolfgang Däubler. Mit durchweg guten bis sehr guten Leistungen konnten die frisch gebackenen „Staatlich geprüften Techniker“ ihren Weiterbildungslehrgang, den sie in Teilzeitform neben ihrer Arbeit in ihren Betrieben absolvierten, abschließend. Nicht nur dieser Erfolg, sondern auch die Bewältigung der Doppelbelastung aus Arbeit und einer sehr anspruchsvollen Weiterbildung, die nach den Festlegungen des Europäischen und des Deutschen Qualitätsrahmens (EQR und DQR) auf der Niveaustufe 6 („Bachelor-Niveau“) angesiedelt ist, erntete die volle Anerkennung der Ehrengäste. Landrat Harings brachte diesen Respekt vor der Leistung der Techniker mit einem Zitat auf den Punkt: „Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, das zu tun, von dem die Leute sagen, du könntest es nicht.“ Der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Däubler stellte in seiner Rede fest, wie wichtig die ständige berufliche Weiterbildung für die Gestaltung unseres Lebens, für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und für das Bestehen in einer globalisierten Welt ist. Der BBS-Schulleiter Gerhard Albers wies auf die besondere Bedeutung dieses Bildungsangebotes für die Fachkräfteversorgung der Region hin und wie bedeutend die Technikerschule der BBS Wildeshausen damit für die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises und des weit darüber hinausgehenden Einzugsbereiches ist.
Als markantes Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Absolventen stellte Nils Swijghuizen, einer der herausragenden Weiterbildungsteilnehmer, seine Projektarbeit, eine Konzeptstudie für den automatisierten Auftrag von Versiegelungsmasse im Flugzeugbau vor. Der neue Airbus 350 ist zwar aus einem absolut modernen Kohlefaserverbund-Material gefertigt, die druckresistente Dichtmasse an den Türen des Flugzeugs wird derzeit jedoch noch ganz traditionell von Menschen in die Rahmen eingespritzt. Das soll sich im Vareler Werk von „Premium Aerotec“ bald ändern, indem Roboter diese Arbeit schneller und exakter erledigen.
Die Konzeptstudie dazu hat der 24-jährige Nils Swijghuizen erstellt, der mit dieser Arbeit den Abschluss seiner Ausbildung an unserer Technikerschule in der Fachrichtung Mechatronik geschafft hat. Aber nicht nur das: Der staatlich geprüfte Techniker wird auch in Zukunft Ansprechpartner für diese Aufgabe im Vareler Werk seines bisherigen Arbeitgebers sein – eine verantwortungsvolle Aufgabe an wichtiger Stelle für einen jungen Mann, der noch am Anfang seines Berufslebens steht.
Unsere Technikerschule in Wildeshausen war für ihn erste Wahl, so Swijghuizen, weil er sich hier weiterqualifizieren konnte ohne seinen bisherigen Job ganz aufgeben zu müssen.
Zwar gibt es eine hohe Konkurrenz der schulischen Angebote in diesem Weiterbildungssegment, die BBS Wildeshausen sind aber auch hier in den Fachrichtungen ihrer Technikerschule sehr gut aufgestellt. Wer die Technikerschule besuchen möchte, kann neuerdings direkt im Anschluss an seine Facharbeiterausbildung im Sommer des gleichen Jahres unsere Fachschule Maschinentechnik oder Fachschule Mechatronik besuchen.
Exzellente Leistungen der Absolventen sind immer auch ein Prädikat für die jeweilige Schule, da diese das geeignete Umfeld bieten müssen. In Wildeshausen ist beispielsweise die Kooperation mit dem Hersteller von KUKA-Robotern bestens geeignet, anspruchsvolle Lösungen zu entwickeln. So entwarf Swijghuizen zunächst am Computer eine Station der neuen Taktstraße, an der automatisiert und exakt gleich die Dichtungsmasse aufgetragen wird. Das hochspezialisierte Werkzeug wird nun nach seinen Vorgaben gebaut und dann im Werk eingesetzt. „Das dient auch dem Arbeitsschutz“, so Swijghuizen, der auf gesundheitsschädliche Dämpfe hinweist, denen durch das entwickelte Verfahren dann kein Mitarbeiter mehr ausgesetzt sein wird. Allerdings werden auch Arbeitsplätze eingespart, was wiederum die Konkurrenzfähigkeit in einem umkämpften Markt verbessert und damit die Arbeitsplätze der Belegschaft insgesamt sicherer macht. In diesem Sinne tragen die Techniker mit ihren beruflichen Weiterbildungsanstrengungen dazu bei, die Qualität des Arbeitsprozesses und der Produkte zu verbessern und den Wirtschaftsstandort Deutschland auf hohem Niveau zu halten.   
(Texte: PK-NWZ, JR-WKZ, LK-BBS v.05.12.2016)

Nils Swijghuizen und der Klassenlehrer, Dipl.-Ing. Ludger Kolhoff (r.), vor einer Stellwand, die zeigt, wie der Roboter Dichtungsmasse in den Rahmen spritzt (Foto: Jens Rohdenburg, Wildeshauser-Kreiszeitung)

Urkunde zum Abschied: Zehn staatlich geprüfte Techniker wurden am Freitag von der BBS durch Landrat Carsten Harings (2. v. rechts), stv. Bürgermeister Wolfgang Däubler (rechts) und den Schulvertretern (von links: Abteilungsleiter-Technik Thorsten Lange, Schulleiter Gerhard Albers, Klassenlehrer Ludger Kolhoff sowie Fachlehrer Dipl.-Ing Guido Tisborn, 4. v. rechts) beglückwünscht und verabschiedet (Foto: Dirk Wiederhold).

 

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