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Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg


„Wer geht schon im Urlaub freiwillig in die Schule?“
„Wer geht schon im Urlaub freiwillig in die Schule?“, so fragten sich einige Klassen der Berufsbildenden Schulen in Ghana und bekamen die Antwort: Pastor Daniel Sakitey (43) und seine Frau Ethel Sakitey (39) aus der ghanaischen Hauptstadt Accra besuchten in ihrem Urlaub die Klassen, um den Schülerinnen und Schülern mit großem Engagement vom Leben in Ghana zu berichten.

Die Jugendlichen waren durch ihre Schulpastorin Sabine Arnold gut auf den Besuch vorbereitet und hatten sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht: Wie ist das Schulsystem in Ghana aufgebaut? Was ist der Nationalsport? Wie ist das Klima? Gibt es Smartphones und Flatscreens? Unterscheidet sich das Leben in der Stadt vom Leben auf dem Land? Und was sind aus Sicht der Gäste die wichtigsten Unterschiede zwischen Deutschland und Ghana? Die Gäste wussten auf die Fragen viele Antworten: Der ghanaische Staat hat in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um die allgemeine Schulpflicht umzusetzen. Dennoch sind die Verhältnisse in den staatlichen Schulen oft schwierig, weil das Geld für Lehrer und eine ordentliche Ausstattung fehlt. Im Norden Ghanas sind Klassen mit 60 Schülerinnen und Schülern durchaus „normal“. Vor allem die Schüler waren erfreut zu hören, dass in Ghana fast jeder Junge Fussball spielt, aber auch die Mädchen ziehen in dem Westafrikanischen Land nach. Das Fussballspiel Deutschland gegen Ghana 2014 war allen Gesprächspartnern gut in Erinnerung. Kein Zweifel, Ghanaische Fußballspieler sind ernst zu nehmende Gegner. Das Klima unterscheidet sich dagegen sehr von Deutschland. Es gibt eine Trockenzeit und eine Regenzeit, fast das ganze Jahr über sind Temperaturen um die 30 Grad normal. Allerdings leiden inzwischen die Bauern durch den Klimawandel unter der zunehmenden Trockenheit, die zu Ernteausfällen führt. Große Überraschung herrschte als Daniel Sakitey sein Smartphone und sein Tablet präsentierte, ja, er besäße auch einen Flatscreen zuhause. Das sei bei den Menschen in der Stadt inzwischen sehr verbreitet, erklärte der Familienvater. In manchen Dörfern Ghanas gebe es aber weder Strom noch fließende Wasser, die Straßen seien oft Schlaglochpisten. Die jungen Leute wollten aus dieser Umgebung meist wegziehen, um in den Großstädten Geld zu verdienen und ein angenehmeres Leben zu führen. Die wichtigsten Unterschiede? Die Infrastruktur in Deutschland sei sehr gut ausgebaut, die Straßen und Autobahnen seien in gutem Zustand, Bahnreisen seien problemlos möglich. Auch gebe es keine Stromausfälle. Die Schulen seien vergleichsweise hervorragend, die Lehrerinnen und Lehrer freundlich. Auch bräuchten die Jugendlichen in Deutschland keine Angst vor der Arbeitslosigkeit zu haben. Pastor Sakitey hatte seinerseits Fragen an die Jugendlichen. Ihn interessierte, welche Rolle Kirche und Glauben im Leben junger Menschen spielen? Die Antworten verblüfften den Gast, denn er war ausdrücklich zum Reformationsjubiläum nach Deutschland gekommen. Nur wenige Jugendliche finden Glaube und Religion interessant, kaum einer kommt auf die Idee in die Kirche zugehen. Das ist in Ghana wirklich anders, meinte Pastor Sakitey. Abgerundet wurden die Begegnungen in den Klassen durch Energizer, kurze Übungen, die Ethel Sakitey als gelernte Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin der internationalen Organisation ‚right to play‘ in den Klassen machte. „Da kam richtig Spaß und Lebensfreude rüber, trotz schwieriger Lebensumstände “, stellten viele Schülerinnen und Schüler am Ende fest.

Schülerinnen und Schüler des Religionskurses führen unter der Anleitung von Ethel Sakitey
(auf dem Bild links) einen Energizer durch.

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