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Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg

„Ruhe bewahren - schnell und überlegt handeln“ hieß es für die Schülerinnen und Schüler der BBS des Landkreises Oldenburg im Zuge der Präventionsveranstaltungen zur Verkehrssicherheit vom 05.- 16.03.2018.

Zum Thema „Schwere Verkehrsunfälle durch typische Fehler junger Fahrer“ zeigte Hauptkommissar Rolf Quickert vom Polizeikommissariat Wildeshausen mit seinem Kollegen Torsten Blume von der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch dramatische Bilder und Videos zum Fehlverhalten im Straßenverkehr und klärte über die Ursachen und Folgen schwerer Verkehrsunfälle auf. Im Anschluss an den eindrucksvollen Vortrag, bestand für die rund 600 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in einem Überschlagsimulator die Folgen eines schweren Unfalls mit Überschlag am eigenen Leib zu erfahren und das Verlassen eines über Kopf stehenden Fahrzeuges zu üben.
Gerhard Rowold, der mit Herrn Quickert diese Veranstaltungen bereits seit über 10 Jahren an den BBS des Landkreises organisiert, erklärte, wie wichtig es ist, besonders die Riskogruppe „Junge Fahrer“ auf die Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen. So können unter Umständen schlimme Verkehrsunfälle mit Todesfolge, wie sie leider auch schon häufig bei Schülerinnen und Schülern unserer Schule vorgekommen sind, vermieden oder zumindest reduziert werden.
Im Unfallranking steht die Altersgruppe von 18 - 25 Jahren an erster Stelle, obwohl diese Gruppe Fahrer nur knapp acht Prozent der Verkehrsteilnehmer ausmacht. Hierbei neigen vor allem technik- und fahrzeugaffine Jugendliche und junge Erwachsene zu einem falschen Umgang mit dem Kraftfahrzeug. Neben Imponiergehabe vor anderen gleichaltrigen Jugendlichen spielen somit die Selbstüberschätzung, das ungenügende Beherrschen des Fahrzeuges, als auch das falsche Einschätzen der Folgen durch fahrerisches Fehlverhalten eine große Rolle. Diese Einschätzung bestätigte auch ein Großteil der Schülerschaft im freundlichen Dialog mit der Polizei selbstkritisch. Hier konnten viele Schülerinnen und Schüler bereits von eigenen Erfahrungen berichten und die Auszubildenden im Beruf der Berufskraftfahrer lieferten anschauliche Beispiele, wie sich für sie die nahezu tägliche Gefahr durch unachtsame Kollegen und sonstige Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr darstellt.
Das ausgewiesene Ziel der Aktion, durch schockierende Bilder und Erlebnisse nachhaltige Veränderungen in der Einstellung der Fahrer (z.B. in der Risikobereitschaft bei zu schnellem Fahren, der Missachtung der Vorfahrt und dem Fahren trotz Alkohol- und Drogenkonsums sowie mit dem Smart- oder Mobiltelefon in der Hand) zu bewirken, wurde dabei auch dank der Vertreter des Landkreises Oldenburg Frau Marion Einemann und Herrn Frank Görke durch die Bezuschussung des Überschlagsimulators und die kurzfristige Fertigstellung der Fahrzeughalle an den BBS des Landkreises Oldenburg unterstützt.
Aufgrund der bewegenden Reaktionen der Schülerinnen und Schüler sind alle überzeugt, dass diese Art von Veranstaltungen zur Verkehrserziehung an Berufsschulen für „Junge Fahrer“ eine gute Möglichkeit darstellt, die notwendige Aufmerksamkeit zu erreichen, welche es trotz zahlreicher Ablenkungen im Straßenverkehr braucht, um ein Fahrzeug sicher ans Ziel zu bringen. Allen Beteiligten und Teilnehmenden gilt in diesem Sinne ein großer Dank!

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