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Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg


44 Schülerinnen und Schüler aus den Religionskursen und dem Werte und Normenkurs des Jahrgangs 11 im Beruflichen Gymnasiums machten sich mit ihren Lehrerinnen auf den Weg nach Osnabrück.

Was zunächst wie ein ganz normales Ausflugsprogramm aussah, entpuppte sich im ersten Teil als sehr interessante Praxisvariante zum Unterricht der letzten Monate. Zunächst traf man sich mit drei Gästeführerinnen vor dem Dom. Drei Gästeführerinnen für zwei Gruppen? Ja, drei, aber die dritte Frau gehörte vom Outfit her eher nicht in den Dom. Dua Zeitun, islamische Theologin, die ein Kopftuch trägt, war auch dabei. Schon der Anblick des Doms von außen (zwei sehr prächtige Kirchtürme mit lauten Glocken) regte zum Gespräch an. „Wie sehen denn Moscheen in Deutschland normalerweise von außen aus?“, fragte die islamische Gästeführerin. Im Dom dann ein riesiges Taufbecken. „Wie wird man Christ?“, fragte die christliche Domführerin. Durch die Taufe und das Glaubensbekenntnis war die Antwort. Und Dua Zeitun: „Und wie wird man Moslem?“ Die Antwort war schwierig: Wenn der Vater Moslem ist, wird das Kind automatisch auch Moslem. Darauf ein pfiffiger Schüler: „Wenn Moslems die Religion des Kindes nach dem Vater bestimmen, was macht dann ein Ehepaar, wenn die Mutter Jüdin ist und der Vater Moslem? Schließlich ist ein Kind ein Jude, wenn die Mutter eine Jüdin ist? Haben wir doch im Unterricht gelernt!“ Nach dem Dombesuch ging es weiter in die Moschee. Von außen war da fast nichts zu erkennen an dem vielbefahrenen Erich-Maria-Remarque- Ring. Die Moschee befindet sich in einem normalen alten Wohnhaus. Ein Minarett gibt es nicht. Aber die Schuhe ziehen alle Jugendlichen aus und lassen sich auf dem schönen neuen Teppich nieder. Der Raum ist groß und hell, ein Ort, wo man sich zum Gebet einfindet. Übrigens sind nicht nur Moslems dazu willkommen, der Raum steht allen Menschen offen. Nun kommen die christlichen Gästeführerinnen mit Dua Zeitun und den Schülern ins Gespräch. „Warum zieht man hier die Schuhe aus?“ Zu den fünf Säulen des Islam die Frage: „Wie lautet das christliche Glaubensbekenntnis?“ Imame sind nur Männer. „Wie ist das im Christentum? Dürfen Frauen Pastoren sein?“
Nach den beiden interreligiösen Führungen ging es in die Mensa der Universität. Die Schülerinnen und Schüler fanden es spannend, einmal zu schauen, wie das Leben an der Uni ist. „Vielleicht komme ich nach dem Abi hierher und studiere auch,“ dachte so mancher. „Schade, dass ich nicht dabei sein konnte!“ kommentierten die Schüler, die nicht mit nach Osnabrück fahren konnten.

 

 

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