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Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg

Kultusminister zeichnet Berufsbildende Schulen in Wildeshausen aus
BBS landesweiter Vorreiter für die plattdeutsche Sprache
23.11.18 10:54   von Ove Bohnholt  Wildeshauser Kreiszeitung

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (rechts) übergab die Auszeichnung an Tanja Schlotmann, Hella Einemann-Gräbert, Lena Münke und Stephanie Arlt (von links) von den BBS.


Wildeshausen/Hannover - Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen am Donnerstag in Hannover als „Plattdütsche School“ ausgezeichnet – sie ist die erste Berufsschule im Land, die diesen Titel tragen darf.


„Das ist etwas ganz Besonderes für die BBS“, findet Lehrerin Hella Einemann-Gräbert. Sie selbst hat die Verwendung der plattdeutschen Sprache im Unterricht maßgeblich mit vorangetrieben. Beispielsweise bringt sie angehenden Altenpflegern das Niederdeutsche nahe, damit diese es später im Beruf leichter haben, Kontakt zu Senioren herzustellen.
Titel ist zugleich eine Verpflichtung:  Der Titel ist Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Die BBS werden weiter Unterricht auf Plattdeutsch erteilen oder die Sprache als Fach anbieten – genau wie Spanisch, Englisch und Französisch. Das ist im Schulprogramm verankert worden.
Nicht nur Einemann-Gräbert, auch die kommissarische Schulleiterin Tanja Schlotmann machte sich zur Preisverleihung auf den Weg nach Hannover. „Letzten Endes sind wir als BBS ein regionales Kompetenzzentrum. Und ein typisches Merkmal der Region ist eben das Plattdeutsche“, sagte sie.
Insgesamt tragen jetzt 33 niedersächsische Schulen den 2013 eingeführten Titel. Neben der BBS wurden auch acht weitere Einrichtungen ausgezeichnet. Sie erhielten aus den Händen des Kultusministers Plaketten für ihre Schulgebäude, mit denen ihr Engagement für Platt hervorgehoben wird, sowie eine Urkunde. Tonne sagte: „Die Regionalsprachen und Dialekte erleben eine Renaissance in Niedersachsen und über unsere Landesgrenzen hinaus.“ Darüber freue er sich sehr, denn diese seien gleichermaßen Ausdruck von Vielfalt wie auch von Traditionsbewusstsein. „Mehrsprachigkeit wirkt sich positiv auf das Lernen aus“, ist sich der Kultusminister sicher. Und das beziehe sich nicht nur auf die Fremdsprachen, sondern auch auf die „kleinen“ Sprachen wie Niederdeutsch und Saterfriesisch. Schulen, die den Erwerb derselben ermöglichten, förderten zum einen ihre Schüler, „zum anderen tragen sie mit dazu bei, diese Sprachen zu erhalten und als Schatz des Landes Niedersachsen zu bewahren“.

 

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