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25 Schülerinnen und Schüler aus dem Kurs ‚Evangelische Religion‘ im BG 13 hatten sich akribisch auf diese Unterrichtsstunde vorbereitet. Besuch von der Norddeutschen Mission aus Bremen stand auf dem Plan. Die Generalsekretärin Heike Jakubeit und die Praktikantin Emefa Van-Lare hatten sich angesagt.

Der Kurs hatte in den ersten Wochen des Halbjahres zum Thema ‚Globale Gerechtigkeit‘ ethische Aspekte erarbeitet. Dann wurden einige konkrete Projekte der Norddeutschen Mission in Ghana genauer in den Focus genommen. Schließlich wurde der Besuch vorbereitet mit Fragen über eine sinnvolle Zusammenarbeit von den Ländern des Nordens und des Südens. „Was kann den Menschen in Ghana helfen, damit sie unter besseren Bedingungen leben können?“, war dann auch die erste Frage vom Kurs.

Der Kurs Evangelische Religion BG 13 mit Emefa Van- Lare und Heike Jakubeit

Emefa Van-Lare, 28 Jahre alt und gebürtig aus Ghana, beantwortete die Frage zügig: Sie zählte energisch zehn verschiedene Bereiche auf, von Bildung über Gesundheit und Verkehr, aber auch Korruption und Geldverschwendung. Und dann war die Diskussion schnell auf einer anderen Ebene als geplant. Die Schülerinnen und Schüler wollten wissen, wo die Unterschiede zwischen Deutschland und Ghana sind. Emefa erzählte präzise und mit einer guten Portion Humor. Die Gastfreundschaft ist für alle Ghanaer wichtig. Die junge Frau lebt im Studentenwohnheim in Bremen, da ‚macht normalerweise jeder sein Ding‘. Emefa ist geprägt von ihrer Heimat Ghana. ‚Wenn ich meine Nachbarin zwei Tage nicht gesehen habe, klopfe ich bei ihr an und frage sie, wie es ihr geht.‘ Zunächst war die Nachbarin irritiert, offensichtlich hat sie sich inzwischen an die Besuche gewöhnt, freut sich drüber und redet auch gerne länger…. Und die Musik ist in Ghana immer dabei, selbst bei Beerdigungen wird laute Musik gemacht, gesungen und getanzt. Emefa vermisst die Musik. Im Vergleich dazu ist es in Deutschland extrem ruhig. Dazu, Umweltverschmutzung ist in Ghana überhaupt kein Thema. Kaum einer macht sich Gedanken über den Müll, so Emefa. Verblüfft waren die Schülerinnen und Schüler als Emefa erzählt, dass auch nur wenige Menschen in Ghana über die weltweite Klimaveränderung nachdenken. „Und dabei merkt jeder, dass es auch in Ghana immer heißer und heißer wird. Im Moment sind es nur die Kirchen, die darauf aufmerksam machen und Verhaltensänderungen empfehlen, dazu vielleicht ein paar mehr oder weniger einflussreiche Persönlichkeiten“, erklärt Emefa. Der Kurs ist begeistert von diesem netten Besuch. So mancher überlegt, ob Ghana nicht auch eine (längere?) Reise wert ist…. Aber erstmal gucken die Schülerinnen und Schüler auf Emefas blog auf der Homepage der Norddeutschen Mission.

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