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Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg


Einen ungewöhnlichen Gast hatte der Religionskurs von Schulpastorin Sabine Arnold im Beruflichen Gymnasium des Jahrgangs 13. Ethel Sakitey (Foto) aus Ghana war in einer Videokonferenz dem Unterricht zugeschaltet. Frau Sakitey arbeitet seit 16 Jahren für verschiedene NGOs (Nichtregierungsorganisationen) in Ghana und Westafrika.

Sie ist Expertin zu den Themen ‚öffentliche Gesundheitswesen‘ und ‚Bildung und Erziehung.‘ Sie beeindruckte die Schülerinnen und Schüler mit ihrer vielfältigen Erfahrung und ihrer Weltgewandtheit. So berichtete sie von Reisen in viele Länder der Welt. Beispielsweise ist in Ruanda der Anteil der Frauen im Parlament auf 51% festgelegt.      
Dazu kommentiert die Schülerin Lara Haake: „Irgendwie war es ein seltsames Gefühl, bevor man den Computer angeschaltet hat, um an einer Videokonferenz mit einer Dame aus Ghana teilzunehmen. Ich war gespannt, ob die Technik funktionieren wird und wie Ethel Sakitey überhaupt sein wird. Glücklicherweise hat die Technik funktioniert. Irgendwie ein verrücktes Gefühl, an einem Dienstagmorgen mit einer Frau aus Ghana zu sprechen, die Tausende Kilometer weit weg ist. Ethel war glücklicherweise sehr herzlich und wir konnten sie viele Dinge fragen. Für mich war diese Videokonferenz sehr informativ und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war toll, dass wir so vielfältige Fragen stellen konnten! Ich würde behaupten, dass wir in der kurzen Zeit einen deutlichen Einblick in den Alltag, aber auch Probleme und Hoffnungen der Länder des Südens bekommen konnten. Insgesamt wurde so unser Thema des Unterrichts „Globale Gerechtigkeit“ nochmal abgerundet und ich hoffe irgendwann selber einmal in so ein Land reisen zu können.“
Frau Sakitey ist überzeugt, dass Ghana genug Ressourcen hat und so die anstehenden Probleme auch lösen kann und wird. Für ihr Land hat sie eine Reihe von Wünschen: Alle Kinder sollen zur Schule gehen. Die technische Ausstattung und Bildung könnte verbessert werden, Handwerksberufe sollten attraktiver werden. ‚Es muss mehr gute Automechaniker oder Klempner geben!‘, die Landwirtschaft sollte effizienter werden, Kinder sollten mehr Beachtung finden, eine Frau als Präsidentin wäre gut und Männer sollten Frauen mehr achten. Der Lebensstandard müsse sich so entwickeln, dass tüchtige junge Leute es schaffen, sich ein Haus zu bauen, ein (kleines) Auto zu fahren und ihre Familie gut zu ernähren. Dann würden sie auch gerne in ihrem Heimatland bleiben. Auf die Frage, wie Europa Ländern wie Ghana helfen kann, antwortete sie: ‚Lehrt mich zu fischen, aber gebt mir keinen Fisch.‘ Sie wünscht sich mehr Austausch zwischen den Menschen aus den Ländern des Nordens und Südens. Die ersten Schritte hat sie selbst bereits gemacht, sie war schon 2017 an der BBS in Wildeshausen zu Gast.


(Foto von luminos fund, genehmigt von Ethel Sakitey)

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